MEER lernen
Praxis für Integrative Lerntherapie
 

Legasthenie/LRS


Lesen und Schreiben – für die einen ein Kinderspiel, für die anderen ein echter Hindernislauf. Während manche Kinder Wörter scheinbar mühelos aufs Papier zaubern, veranstalten bei anderen die Buchstaben gerne mal ein kleines Durcheinander.

Beim Schreiben wird ein „b“ zum „d“, ein Wort verliert unterwegs einen Buchstaben und manchmal scheint ein Satz einfach nicht so recht das zu sagen, was eigentlich gemeint war. Das kann lustig aussehen – für das betroffene Kind ist es allerdings oft alles andere als witzig.
Betroffene Kinder brauchen für das Lesen häufig länger, um Buchstaben, Laute und Silben sicher miteinander zu Wörtern zu verbinden. Ganze Wörter werden verwechselt, ausgelassen, verändert oder erraten... und wenn erst jedes einzelne Wort entschlüsselt werden muss, hat manch ein Kind am Ende des Satzes schon wieder vergessen, worum es eigentlich geht... Das macht niemandem Spaß und Lesefreude kann so bestimmt nicht aufkommen.




Hier in der Integrativen Lerntherapie nähern wir uns den Themen Lesen und Schreiben behutsam, fröhlich und immer mit viel Spaß und Humor.
Mit vielen unterschiedlichen Spielen und ansprechenden Lesetexten, die dem individuellen Lernstand der SchülerInnen entsprechen erarbeiten wir uns gemeinsam die Fertigkeit des Lesen - bei der die Lesefreude und Spaß beim Lernen eine zentrale Rolle spielt. Wer lacht lernt besser.







Auch Schreibenlernen darf Spaß machen – so nähern wir uns dem großen Rätzel der Rechtschreibung mit kreativen Ideen, kleinen Erfolgserlebnissen und ganz ohne Druck.
Jeder Buchstabe und jede Silbe ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zu eigenen Geschichten und Gedanken.
Die vereinfachte Schulausgangschrift unterstützt Kinder dabei, Buchstaben Schritt für Schritt sicher und flüssig zu schreiben. Durch klare Formen und wiederkehrende Bewegungsabläufe wird das Schreiben übersichtlich, leichter erlernbar und Wortgrenzen sind besser zu erkennen.





AD(H)S
Wenn der Kopf schon drei Schritte weiter ist ... Kinder mit ADHS sind oft voller Energie, Ideen und Tatendrang – manchmal läuft der Kopf dabei einfach schneller als der Rest der Welt. 
Bei Kindern mit ADHS ist im Kopf oft ganz schön viel los – manchmal sogar gleichzeitig auf mehreren „Kanälen“. 
Das kann sich in der Schule auf Konzentration, Arbeitsorganisation, Hausaufgaben und damit auch auf die schulischen Leistungen auswirken, obwohl das Kind eigentlich genau weiß, was es können könnte.
Ein vergessener Arbeitsauftrag oder eine unvollständige Aufgabe bedeutet dabei nicht automatisch fehlende Motivation – manchmal war die Aufmerksamkeit einfach schon wieder auf Weltreise.




Mit klaren Strukturen, kleinen Lernschritten, Bewegungspausen und individuellen Strategien können Kinder lernen, ihre Stärken gezielter einzusetzen. Dabei geht es nicht darum, perfekte kleine SchülerInnen zu schaffen, sondern Lernfreude, Selbstvertrauen und Erfolgserlebnisse zu fördern.
Denn manchmal braucht ein kluger Kopf nicht mehr Druck, sondern einfach den richtigen Weg (und eine Hängematte), damit sein Potenzial auch aufs Papier findet.

Hochbegabung
Sind wir nicht alle ein bisschen Genie?
... genau darum geht es eigentlich: Wo liegen die besonderen Stärken eines jeden Kindes?





Psychoedukation 

"Wissen ist Macht"
Das Wissen über die Lernstörung und die Kenntnisse von den neuronalen und psychischen Hintergründen einer Einschränkung oder Störung sind Grundlage, um sich selbst besser zu verstehen und Übungen, Strategiehilfen und andere Interventionen anzunehmen.
Wissen ist Macht – ja, auch Wissen über die eigene Einschränkung ist der erste Schritt, diese zu bezwingen! Sei es mit dem Ziel der Überwindung dieser oder mit dem Ziel der Akzeptanz und der daraus resultierenden Kompensationsmechanismen, die ebenfalls in der integrativen Lerntherapie erlernt werden können.


Zu unterschiedlichen Themen (ADHS und LRS) biete ich Elternkurse an. Nähere Informationen zu Terminen etc.  können Sie gerne telefonisch oder via Email erfragen.